Der singende Mensch als Gesamtkunstwerk!

 

 

Das Atmen ist ein beständiger Wechsel der Phasen "Ein" und "Aus". In der Regel ist eine Phase aktiver als die andere. Daraus ergeben sich zwei den ganzen Menschen betreffende Muster, die jeweils von der Einatem- oder der Ausatemdynamik bestimmt sind. Auf diese Muster reagiert der Körper komplex in Bezug auf Gestik, Mimik und Stimme.

 

Immer ist eines der beiden Atemmuster bestimmend. Es entfaltet eine eigene Dynamik, die den Körper ganzheitlich und maßgeblich auch den Klang der Stimme prägt.

 

Schwierigkeiten mit der Stimme, ob im Gesang oder in der Sprache, haben viele Ursachen. Oftmals liegt es daran, dass der Atem nicht seiner Dynamik gemäß fließen kann. Das beeinträchtigt die Gesamtkonstitution ebenso wie die Stimme.

Dann hilft es zu erkennen und einzuüben, wie sich die aktiven und passiven Phasen des Ein- und Ausatems auf Körper und Stimme auswirken.

 

Es ist mein Anliegen, die Balance von Atem, Körper und Stimme in meiner Arbeit als Sängerin immer weiter zu entwickeln, zu praktzieren und zu lehren.